Thrasymachos: Das Ergon-Argument

Start Einleitung Kephalos: Definition der Gerechtigkeit Polemarchos: Definition der Gerechtigkeit Polemarchos: Gerechtigkeit und Techne Die Erziehung des Philosophenkönigs Die Idee des Guten und die Gerechtigkeit Aufgabenbereich der Gerechtigkeit bei Polemarchos Thrasymachos: Definition der Gerechtigkeit Thrasymachos: Die ersten Gegenargumente Thrasymachos: Das Pleonexie-Argument Thrasymachos: Das Kooperationsargument Thrasymachos: Das Ergon-Argument Schluss

Thrasymachos: Das Ergon-Argument


Sokrates geht von der Überlegung aus: jeder Gegenstand hat seine Aufgabe. Die Aufgabe der Augen ist das Sehen und die der Ohren das Hören. Für die Seele definiert er als Aufgabenbereich die Fürsorge über ein gerechtes Leben. Um die Tugend der Seele zu erfüllen, muß also ein gerechtes Leben geführt werden - oder anders: nur eine gerechte Seele vermag die Aufgabe der Lebensführung zu meistern und zu einem glücklichen Leben führen. Damit spricht Platon dem Streben nach materiellem Besitz als höchstes Gut der Gesellschaft seine Vorrangstellung ab und erklärt die Gerechtigkeit zum höchsten Gut derselben