"> Pokemarchos: Definition der Gerechtigkeit

Start Einleitung Kephalos: Definition der Gerechtigkeit Polemarchos: Definition der Gerechtigkeit Polemarchos: Gerechtigkeit und Techne Die Erziehung des Philosophenkönigs Die Idee des Guten und die Gerechtigkeit Aufgabenbereich der Gerechtigkeit bei Polemarchos Thrasymachos: Definition der Gerechtigkeit Thrasymachos: Die ersten Gegenargumente Thrasymachos: Das Pleonexie-Argument Thrasymachos: Das Kooperationsargument Thrasymachos: Das Ergon-Argument Schluss

 


Polemarchos: Definition der Gerechtigkeit

Platon führt Polemarchos bezogen auf Kephalos mit den Worten ein: „Ist nun nicht Polemarchos der Erbe des deinigen?“. Damit macht er deutlich, daß die Definition, die nun vorgelegt wird, aus der vorher beschriebenen Definition seines Vaters geboren ist.

Polemarchos verweist auf den Ausspruch des Dichters Simonides, jedem das Schuldige zu leisten. Seine Interpretation davon lautet weiter, den Freunden Gutes tun und den Feinden Böses. (Pol. 331e-332b). Er spricht also aus, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, im Guten wie im Bösen, „beziehungsweise die Differenzierung des eigenen Verhaltens nach Freund und Feind.“

Diese Unterteilung von Freunden und Feinden führt aber leicht dazu, daß man dem Feind Gutes und dem Freund Schlechtes zufügt, denn der Umstand der Fehleinschätzung des Charakters des Menschen ist für Platon nicht unbekannt.


 


 

 

 

 

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